Vor der Nutzung als Justizvollzugsanstalt des Landes Nordrhein-Westfalen wurde die Immobilie als Berg­lehr­lingsheim "Meisenhof" der Klöckner Werke AG in Duisburg zur Unterbringung von Berglehrlingen / Bergknappen genutzt.

21.12.1967 - Kauf des 130.000 qm großen Geländes durch das Justizministerium

01.02.1968 - Fertigstellung eines Hafthauses

06.02.1968 - Erste Gefangene (30 Alkoholsünder aus der JVA Staumühle / Hövelhof ziehen in die Anstalt)

01.10.1968 - Inbetriebnahme als offene, selbstständige Justizvollzugsanstalt mit eigenem Anstaltsleiter, 330 Gefangenen (Fahrlässigkeitstäter, Verkehrssünder, Trunkenheitstäter)

01.05.1969 - Nutzung eines Hafthauses als Übergangshaus - Beginn des Hostelvollzuges in Nordrhein-Westfalen

01.01.1971 - Das Gerichtsgefängnis in Herne wird als Zweiganstalt als Einrichtung des geschlossenen Vollzuges angegliedert

31.12.1987 - Schließung der Zweiganstalt Herne

22.10.1992 - Wiedereröffnung der Zweiganstalt Herne - Nutzung für Abschiebegefangene bis 31.12.1994, danach für männliche erwachsene Strafgefangene mit Freiheitsstrafen / Vollzugsdauer bis 24 Monate

30.04.1998 - Schließung der Zweiganstalt Herne

08.05.2002 - Eröffnung der neuen Pforte der JVA Meisenhof

 

Anstaltsleiter seit Inbetriebnahme der Anstalt

01.08.1968 - 31.12.1971 Dr. Klaus Koepsel

01.01.1972 - 31.10.1984 Walter Ittel

23.03.1985 - März 2003 Rolf-Joachim Roth

seit Juni 2004 Julius Wandelt

 

Einige Bilder aus den ersten Jahren der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel

Der Zaun um die Justizvollzugsanstalt wird gebaut Quelle: JVA Castrop-Rauxel
Ehemalige Einfahrt der Justizvollzugsanstalt aus dem Jahre 1968 Quelle: JVA Castrop-Rauxel
Ehemaliges Wohnhaus des Leiters der Justizvollzugsanstalt Quelle: JVA Castrop-Rauxel
Küchengebäude 1968 Quelle: JVA Castrop-Rauxel
Unterkunftsgebäude und Turnhalle 1968 Quelle: JVA Castrop-Rauxel